Manche Websites sieht man ihr Alter auf den ersten Blick an: Sie wirken optisch überholt, wenig einladend und passen nicht mehr zu dem, was sie eigentlich zeigen sollen – eine lebendige Gemeinschaft. Genau so ging es der Website der Pfarre Korneuburg. Ursprünglich auf TYPO3 aufgebaut, über viele Jahre gewachsen und mehrfach angepasst, war sie nicht nur technisch in die Jahre gekommen, sondern auch gestalterisch: nicht mehr zeitgemäß, am Smartphone mühsam zu bedienen und insgesamt eher „veraltet“ als einladend. Dazu fehlten wichtige Funktionen wie ein übersichtlicher Veranstaltungskalender, der das Pfarrleben aktuell und leicht auffindbar abbildet.
Ziel war ein Webauftritt, der wieder gerne besucht wird: klar, ruhig, modern – und so aufgebaut, dass Besucher:innen schnell finden, was sie suchen, egal ob am Handy kurz vor dem Gottesdienst oder am Laptop zu Hause.
Die neue Website basiert nun auf WordPress und ist damit deutlich unkomplizierter zu pflegen. Termine, Gottesdienste und Veranstaltungen können vom Pfarrteam ohne technisches Vorwissen selbst aktualisiert werden – schnell, flexibel und unabhängig. So bleibt die Seite lebendig und immer am aktuellen Stand des Pfarrlebens.
Besonders wichtig war uns außerdem das Thema Barrierefreiheit. Gerade für eine Pfarre, in der Menschen aller Generationen und mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen zusammenkommen, soll Information für alle zugänglich sein. Deshalb wurde die Website bewusst barrierearm gestaltet: mit klarer Struktur, guter Lesbarkeit, starken Kontrasten und einer Darstellung, die sich automatisch an jedes Gerät anpasst. Zusätzlich ermöglicht eine integrierte Barrierefreiheitsfunktion individuelle Einstellungen wie größere Schrift, angepasste Farben, bessere Kontraste oder spezielle Profile für Sehbeeinträchtigungen, motorische oder kognitive Einschränkungen. Jede:r Besucher:in kann sich die Seite so einstellen, wie sie am besten nutzbar ist. Digitale Teilhabe und Inklusion werden damit nicht nur mitgedacht, sondern aktiv umgesetzt – ganz im Sinne einer offenen und einladenden Gemeinschaft.
Da die bisherige Website kaum mit eigenem Bildmaterial gearbeitet hat, war schnell klar: Diese neue Seite soll von echten Eindrücken leben. Also habe ich kurzerhand selbst zur Kamera gegriffen und die Kirche neu fotografiert. Das macht den Auftritt persönlicher, authentischer und näher an den Menschen der Gemeinde.
Auch technisch wurde alles auf ein modernes Fundament gestellt. Neben dem Wechsel des Systems erfolgte der Umzug auf einen neuen Server sowie das Update von einer veralteten PHP-Version auf PHP 8.4. Das sorgt für mehr Sicherheit, bessere Performance und deutlich schnellere Ladezeiten – und stellt sicher, dass die Website langfristig stabil, wartbar und zukunftssicher bleibt.
So ist aus einer veralteten, wenig ansprechenden Online-Präsenz eine digitale Anlaufstelle geworden, die wieder einlädt: zum Informieren, Mitmachen und Dabeisein.



